Sprach-, Sprech- und Schlucktherapie

Sprach-/Sprechtherapie

 

Wir sind ein Team aus Klinischen Linguistinnen, einer Phonetikerin und einer Logopädin und bieten unseren Patienten:

  • detaillierte Diagnostik sprachlicher und sprechmotorischer Leistungen, auch unter Einsatz computergestützter Diagnosetechniken im phonetischen Labor
  • individuell angepasste Einzeltherapien für alle Störungsbilder
  • kommunikationsorientierte Therapien in homogenen Kleingruppen, z. B. zur Verbesserung der Mundmotorik, der Stimmqualität sowie der Artikulation und Verständlichkeit.

 

Zu unseren Aufgaben in der sprachtherapeutischen Abteilung gehören Diagnostik und Therapie neurogener 

  • Sprachstörungen (Aphasien)
  • Sprechplanungsstörungen (Sprechapraxien)
  • Sprechstörungen (Dysarthrophonien)
  • Stimmstörungen (Dysphonien)
  • halbseitiger Gesichtslähmungen (Fazialisparesen)
  • Schluckstörungen (Dysphagien)

 

sowie die Beratung von Patienten und Angehörigen..

 

Zu unserem therapeutischen Programm gehören die klinische und röntgenologische Schluckdiagnostik, die funktionelle Therapie und die therapeutische Essenssupervision.

 

Wir bieten regelmäßige Informations- und Aufklärungsveranstaltungen für Angehörige an.

 

  • Umgang mit Aphasie - Ansprechpartnerin Ursula Heil M.A., Klinische Linguistin
  • Umgang mit Schluckstörungen - Ansprechpartnerin Silke Maisch M.A., Klinische Linguistin

 

 

Schlucktherapie

 

Einen Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die Diagnostik und Therapie neurogener Schluckstörungen (Dysphagien) dar. Hierbei handelt es sich um Beeinträchtigungen des Schluckablaufs, welche vor allem das Essen und Trinken erschweren und unter Umständen zu gehäuftem Verschlucken, Atemnot und Lungenentzündungen führen können.

 

Zunächst erfolgt die Klinische Diagnostik. In besonders kritischen Fällen steht auch eine ergänzende apparative Untersuchungsmethode, die röntgenologische Schluckdiagnostik, zur Verfügung: unter Röntgenkontrolle wird der Schluckakt mit verschiedenen Nahrungskonsistenzen befundet. Aus der Diagnose ergibt sich eine angepasste Ernährungsempfehlung, welche eine sichere Nahrungsaufnahme ohne die o. g. Komplikationen gewährleisten soll.

 

In der sich anschließenden funktionellen Dysphagietherapie wird an den einzelnen Störungsschwerpunkten gearbeitet mit dem Ziel, den Schluckvorgang zu rehabilitieren. Für besonders schwer betroffene Patienten bieten wir auch die Möglichkeit der therapeutischen Essenssupervision, d. h. der Patient wird während der Mahlzeit von einer Therapeutin begleitet und betreut, um Lern- und Alltagssituation möglichst unmittelbar ineinander übergehen zu lassen und so die Umsetzung zu erleichtern.

 

Den Angehörigen stehen wir in regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen zur Verfügung.

 

 

Ihre Ansprechpartnerin:

 

Ursula Heil M.A.
Ltd. Sprachtherapeutin

Tel.: +49 (0 63 43) 9 49-6 05
E-Mail: u.heil(at)reha-bza(punkt)de